Hans-Josef Aengenendt
CDU Gemeinderverband Wachtendonk Wankum

Die Südkreis-Bürgermeister: Hannelore und Klaus Kleinenkuhnen (Rheurdt), Hans-Josef Linßen (Straelen), Dominik Pichler (Kevelaer), Clemens Brüx (Issum) und Hans-Josef Aengenendt (Wachtendonk). Foto: Julia Lörcks

Antenne Niederrhein hatte eingeladen – und mehr als 170 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Medienbranche waren gekommen. Die Rede ist vom Neujahrsempfang des lokalen Radiosenders mit Sitz in Kleve, der nun schon seit mehr als zehn Jahren im Restaurant-Bereich des Flughafens Weeze stattfindet.

Antenne Niederrhein ging am 29. August 1992 zum ersten Mal auf Sendung. Mann der ersten Stunde ist Chefredakteur Thomas „Tommi“ Bollmann, der den geladenen Gästen am Mittwochabend das vergangene Jahr aus Sicht eines Radiomanns präsentierte. „Früher haben wir über die Menschen geredet, heute reden wir mit den Menschen“, sagte Bollmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Bestes Beispiel sei die Fridays-for-Future-Bewegung in Kleve. „Die jungen Menschen werden wieder politischer.“ Davon sprach auch Hans Vlaskamp von der Veranstaltergemeinschaft in seiner Begrüßungsrede. Er mahnte zugleich an: „Die Freiheit der Meinungsäußerung gilt oft nur noch für die eigene Meinung. Antenne Niederrhein ist jedoch ein Radio für alle Bürger im Kreis Kleve.“ Applaus.

Zielgruppe von Antenne Niederrhein sind die 14- bis 49-Jährigen im Kreis Kleve. „Wir schließen aber auch jüngere und ältere Zuhörer nicht aus“, sagte Bollmann, der weiß, dass jeder vierte Kreis Klever Hörer des lokalen Radiosenders ist. Für 2020 möchten die Medienmacher noch stärker in Kontakt mit ihren Hörern kommen. Dazu werde es in zwei, drei Wochen eine WhatsApp-Möglichkeit geben. Diese Nachrichten sollen wiederum im Programm des Radiosenders integriert werden. Des Weiteren werden die Reporter wieder mehr vor Ort sein: „Wir verstehen uns als Lebensraum-Berichterstatter.“